Teil 3 2002 - heuteTeil 3 2002 - heute

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Im Frühjahr 2002 wurde klar, dass die Unterkunft in der Heuerstraße abgerissen wird und der Ortsverein musste Hals über Kopf ausziehen. Die Materialien, die in der Heuerstraße eingelagert waren zogen mit zu den Fahrzeugen, die schon in den letzten Jahren in der landwirtschaftlichen Halle Oberle untergebracht waren. Zusätzlich konnte man einen Kellerraum in der Kurmainzkaserne anmieten. Die Ausbildungsabende wurden seitdem in der Ortsverwaltung Hechtsheim abgehalten. Am 23.11.2002 wurde die akademische Feier zum 50. Jubiläum abgehalten, unter Schirmherrschaft von Hans Stenner. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde der neue Viertragewagen für den Katastrophenschutz übergeben.

Im Frühsommer 2003 richtete der Ortsverein im Rahmen des Jubiläums einen Tag der offenen Tür aus, an dem auch die Hundestaffel und die Teddyklinik Mainz beteiligt waren.
Ende des Jahres wurde der alte MTW ausgemustert und an den Ortsverein Saffig verkauft, als ersatz wurde ein neuer VW LT35 beschafft, mit Unterstützung des örtlichen VW Händlers. Der notwendige Innenausbau wurde in Eigenleistung erbracht. 

2007 wurden der alte RTW und das MZF ausgemustert und gegen gebrauchte Sprinter 515 CDI RTW mit WAS Ausbau vom Bayerischen Roten Kreuz ersetzt. 
Aufgrund einiger Probleme mit Einbrüchen und Diebstählen, beschädigten Fahrzeugen sowie Sauberkeitsproblemen in der Landwirtschaftshalle erfolgte 2008 der Auszug. Die Fahrzeuge und das Material des Ortsvereins sind seitdem in einer Halle auf dem Gelände der Kurmainzkaserne untergebracht. Das löste zwar die meisten Probleme, allerdings ist der Ortsverein damit immer noch nicht im Besitz einer dauerhaften Unterkunft und die Ausbildungsabende müssen weiterhin in der Ortsverwaltung stattfinden. Im Verlauf des Jahres wurde ein Geräteanhänger beschafft um das Material für die Schnelleinsatzgruppe SAN verlasten zu können. 
Das Jugendrotkreuz musste leider aufgelöst werden. Hoffnungen auf eine Wiederbelebung sollte es in den folgenden Jahren nicht geben. Hier zeigte sich auch wieder das massive Problem der fehlenden eigenen Unterkunft.

Nach 11 Jahren als Bereitschaftsleiter legt Martin Weber sein Amt 2012 nieder und als Nachfolger werden Christoph Burchert und Tanja Schwalbach gewählt, zu den Stellvertretern werden Jens Velden und Madeleine Ruth ernannt. Im Sommer des Jahres fand anlässlich des 60. Jubiläums wieder ein Tag der offenen Tür statt. 
Nur ein Jahr später legen Madeleine Ruth und Jens Velden ihre Tätigkeit als Stellvertreter nieder, wenig später scheidet auch Tanja aus familiären Gründen aus dem Amt aus, sodass Christoph Burchert die Leitung der Bereitschaft bis zum Ende der Wahlperiode weitgehend alleine ausüben muss. 
Den Staffelstab übergibt er im Oktober 2016 an Jan Braunschedel, der zum neuen Bereitschaftsleiter gewählt wurde. Als Stellvertreter werden Moritz Kolb und Edgar Müller bestimmt, fortan übernimmt also eine Dreierspitze die Leitung.

Das Jahr 2017 stand weitgehend unter dem Zeichen der Intensivierung der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, wie den Maltesern, mit denen der Ortsverein die Schnelleinsatzgruppe gemeinsam stellt, wie auch mit den Johannitern, die gemeinsam mit dem Hechtsheimer DRK die Unfallhilfsstelle an Rosenmontag betreiben. Auch gemeinsame Übungen mit mehreren Mainzer Feuerwehren konnten durchgeführt werden. Weiterhin angespannt ist die Lage in Sachen Unterkunft. Die Kurmainzkaserne ist in einem Umbruch, einige Gebäude werden abgerissen und der Ortsverein schaut in eine ungewisse Zukunft, was den Verbleib in der Fahrzeughalle betrifft. Gemeinsam mit der Bundeswehr konnte vorerst ein Bleiberecht vereinbart werden, eine eigene Unterkunft liegt weiterhin nicht in Sicht.